Internationale Zusammenarbeit

23.05.2016

BRH Staffeln aus ganz Deutschland üben zusammen mit österreichischen Kolleginnen und Kollegen.

Auf Einladung der ÖRHB Landesgruppe Vorarlberg nahmen Hundeführer von insgesamt 4 BRH Staffeln (RHS Berlin, RHS Oberbayern, RHS Lindau, RHS Rottweil-Hegau) von Donnerstag 5. Mai bis Sonntag 8. Mai 2016 an einer äusserst lehrreichen, intensiven, für Hund und Mensch enorm anstrengenden aber absolut realitätsnahen internationalen Einsatzübung im Montafon teil. Nebst den Teilnehmern aus Österreich selbst und Deutschland waren auch Teilnehmer aus der Schweiz (Redog) dabei.

Jede Gruppe durchlief innerhalb von 2 Tagen insgesamt 5 Stationen mit unterschiedlichen Schadenslagen:

Einweisung eines Helikopters sowie Ein- und Ausstieg sowie Verhalten mit Hund im Helikopter (Maulkorbpflicht und Sicherung des Hundes)

Flächensuche (Wald und offenes Gelände)

Trümmersuche in einem Beton- / Kieswerk, wobei der Einstieg in das zu durchsuchende Gebäude nur über das Dach möglich war; hierzu wurden die Hundeführer mit ihren Hunden mittels Hebekran in einem Transportkorb auf das Dach hinauf und nach Beendigung der Suche auch wieder hinunter gebracht

Helikopter-Rettungsübung mittels eines grossen Krans, gestellt und eingewiesen vom österreichischen Bundesheer, der Hundeführer und Hund am Seil in 36 m Höhe zog, dort schwenkte und wieder nach unten liess

Gebäudesuche in einer ehemaligen grossen Kurklinik in Schruns

Die Bewältigung dieser Stationen war eine echte Herausforderung für alle Teams; der länderübergreifende Austausch unter den einzelnen Staffeln über die verschiedenen Ausbildungswege und Suchtaktiken war intensiv, lehrreich und spannend.

Gekrönt wurde die ganze Veranstaltung dann noch mit einer Nachtwegesuche über ca. 6 - 7 km mit 6er Teams.

Wir danken von Herzen insbesondere Fritz Gruber, Landesleiter und Landesausbildungsreferent Stv., Martin Nicolussi, Landesleiter Stv. und Landeseinsatzleiter, Elke Gruber, Landessekretär und Landeseinsatzleiter Stv. sowie allen Mitgliedern der Landesgruppe Vorarlberg, dem Österreichischen Bundesheer, dem Heeressportverein, der Feuerwehr, allen Beteiligten und unzähligen Helfern vor Ort.

 

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