Prüfungen

Voraussetzung für den Weg zum Rettungshund ist die Begleithundprüfung (BH) nach VDH/dhv bzw. eine Prüfung des praktischen Gehorsams (PG). Nach einer staffelinternen Vorprüfung schließt sich die Hauptprüfung in den Sparten RH-FL (Fläche) und RH-TR (Trümmer) an.

Später können auch die Prüfungen nach der Internationalen Prüfungsordnung (IPO) IPO-R A und B in allen Sparten (RH-Fläche, RH-Trümmer, RH-Fährte, RH-Lawine) abgelegt werden, welche von unabhängigen Leistungsrichtern abgenommen werden.

Die Mantrailing-Prüfung im BRH besteht aus drei Teilen, einer Stadt- und einer Landprüfung sowie einer Negativ-Prüfung. Die drei Teile müssen innerhalb eines Jahres abgelegt werden, um die Einsatzfähigkeit zu erreichen. Anschließend müssen die Stadt- und Landprüfung im Wechsel jährlich und der MT Negativ zweijährlich wiederholt werden um die Einsatzfähigkeit zu erhalten. Die Zulassung zu den Prüfungen erreicht das MT-Team durch einen bestandenen MT-Basistest (MTB), eine BH ist nicht erforderlich.

Jedes Jahr richten die BRH-Staffeln über 50 Prüfungsveranstaltungen aus, bei welchen etwa 1.000 Einzelprüfungen durchgeführt werden. Alle Beteiligten erbringen insgesamt etwa 18.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit jährlich bei der Überprüfung und Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Teams.

Auf der Seite "Prüfungen - BRH" haben wir die Eckdaten als auch eine vollständige Fassung der BRH-Prüfungsordnung hinterlegt. Und auf der Seite "Prüfungen - IPO" finden Sie eine Kurzübersicht sowie die komplette Internationale Prüfungsordnung.